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Das Blasrohr der Böhämmerjäger, das
Parallelen in anderen Ländern Europas, aber auch in Indien oder Indonesien
aufweist, ähnelt verblüffend einem vom Giglioli (1891) beschriebenen Blasrohr
aus der oberitalienischen Provinz Friaul. Die Verwendung einer Lampe und
eines durchbohrten Eisenblechs zum Kalibrieren der als Geschosse dienenden
Tonkugeln lassen eine Verwandtschaft der Jagdgegenstände in diesen beiden
Gebieten wahrscheinlich erscheinen. Die Blasrohre waren aus astfreiem Tannen-
oder Fichtenholz in zwei Längshälften gefertigt worden, die ausgehobelt und
mit Hartholz (Buche) ausgelegt wurden. Sie hatten eine Länge von ungefähr 2
Metern. Die lichte Weite betrug etwa 10 bis 14 mm. Zur Verschönerung wurden
eine Reihe Ringe aus junger Kirschbaumrinde über das Blasrohr gezogen. Die
Herstellung der Rohre geschah in mühevoller Kleinarbeit. Benötigt wurden ca.
4 Arbeitswochen für ein Rohr. |
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Der Rückkorb (auch Rückkoitze) hatte die Funkion, das Kienholz für die Zündpfanne zum Anleuchten der Bergfinken in der Nacht bereitzuhalten. Ferner wurden in ihr die geschossenen Finken nach beendeter Jagd und eine oder mehrere Schlotterkrüge aufbewahrt. Die zylindrisch aus grauem Steingut hergestellten Krüge beinhalteten Wein oder auch Kirschwasser, um die so oft mehrere Nächte dauernde Jagd angenehm zu versüßen. Als letztes wurde die sog. Logel, die Verkleinerung eines Weinfasses, an die Rückkoitze gehängt. Sie enthielt meist einen guten Tropfen Wein, den die Jagdgesellschaft zwischendurch zu sich nahm. Die Rückkoitze wurde anschließend, wie es der Name schon sagt, vom Träger auf dem Rücken transportiert. |
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Dabei handelt es sich um eine eiserne,
durchlöcherte Pfanne mit einem langen, hölzernen Stiel. In dieser wird
Kienholz zum Leuchten angezündet. |
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